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BDSM - SM - Sado - Maso - Fetisch - Bondage

 
Was ist eine Brustklemme?
Der Begriff Brustklemme / Brustklemme beschreibt ein Spielzeug des Sadomasochismus.
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SM Begriffe:
Hier ein kleines Sm, BDSm und Fetisch ABC von A wie Anal über B wie BDSM, F wie Fetisch oder Fetish, L wie Lack oder Leder, O wie Online Treff, P wie Pervers, S wie SM, bis hinzu Z wie Züchtigung. Hier findest du alles, was für dich als Sm/Bdsm ler interessant ist.
Anal
Unter Analverkehr oder Analkoitus, umgangssprachlich auch Arschfick genannt, versteht man das Einführen des erigierten männlichen Gliedes in den After des Sexualpartners. Das Einführen eines Sexspielzeugs (Dildo, Butt Plug, Vibrator) oder anderer Gegenstände, der Finger oder der Hand (Fisting) sowie der Zunge zählt zur analen Stimulation und nicht zum Analverkehr. Der Afterbereich ist bei beiden Geschlechtern eine sexuell stimulierbare erogene Zone, die mit vielen Nervenenden ausgestattet ist. Zusätzlich führt beim Mann passiver Analverkehr zur Reizung der sexuell empfindlichen Prostata, die einen Orgasmus auslösen kann
BDSM
Kleines BDSM Lexikon
24/7
  • 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, eine einvernehmliche Lebensform, in der nicht grundsätzlich und ständig BDSM-Praktiken ausgeübt werden, sondern lediglich die Option wahrgenommen werden kann.
  • Über 24/7 wurde schon viel diskutiert, es gibt Ansichten die damit eine völlige Kontrolle verbinden, jede Kleinigkeit geregelt.
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    Absprache
    Die Absprache ist der absolut wichtigste Part vor dem Spiel oder der Session, in dem die Rollen und die Grenzen besprochen werden.
    Absprachen werden während des Spiels ohne wenn und aber eingehalten! Zudem sind im Rahmen der Absprache je nach Spielart auch gesundheitliche Fragen zu klären. Leidet einer der beiden Spielpartner an Beschwerden, wie z.B. Kreislaufproblemen, psychischen Problemen, etc., die im Laufe des Spiel eine nicht kalkulierbare Gefahrenquelle darstellen, ist auf das Spiel zu verzichten!

    Abspritz Spiele
    in verschiedenen Spielsituationen werden Männer zum Orgasmus/ Samenerguss gebracht
    Absturz
    Ein SM-Spiel, das in die falsche Richtung gelaufen ist, bzw. Grenzen überschritten hat und schliesslich abgebrochen werden muss, zB wegen emotionaler Gründe.

    Abweichung
    (englisch: deviation) Vom Normalen abweichend, sexuelle Deviation/Perversion, abgeleitet von lateinisch "deviare" (= vom Weg abkommen). Bezeichnung für abweichende sexuelle Neigungen/Praktiken. Sexualpsychologen betonen immer wieder, dass es zwischen Liebenden keine sexuelle Deviation gibt, solange beide Partner Spass an ihrem Sexleben haben und kein Partner zu etwas gezwungen wird, was er nicht will. Der Begriff Perversion gilt als veraltet, auch wenn er nach wie vor als medizinischer Fachbegriff für "krankhafte Abweichung des Geschlechtstriebes" genutzt wird. Homosexualität oder Sadomasochismus sind gesellschaftlich mehr oder weniger anerkannt.

    Aktiv / passiv
    Wechselspiel zwischen selbst Handeln und der Erfahrung ohne eigenes Zutun.

    Algolagnie
    Algolagnie Schmerzwollust; sexuelle Befriedigung durch Schmerz oder Schmerzzufuhr (siehe auch: Masochismus)

    Amputations-Fetischismus
    Sexuelles Verlangen nach Partnern mit amputierten Gliedmassen. Vor allem die Amputationsstümpfe erregen diese Fetischisten Mainstream-Kultfilm hierzu: Boxing Helena (Handlung: abartiger Chirurg hält eine Frau gefangen und amputiert ihr nach und nach beide Beine und Arme.) Es gibt sogar eine Fetisch-Zeitschrift dazu: Amputee Times

    Analverkehr
    Geschlechtsverkehr durch den Hintereingang, umgangssprachlich auch "Arschficken" genannt. Birgt sehr grosses Risiko für eine HIV-Infektion, weil die Darmwand sehr verletzlich ist.
     
    anankastisch
    zwanghaft

    Andreaskreuz
    Ein Kreuz aus Metall oder Holz in X-Form, das an die Warnkreuze an Bahnübergängen erinnert. Der Reiz für den am Andreaskreuz gefesselten liegt am Gefühl des ausgeliefert seins. Ein Andreaskreuz läßt sich ohne großen Aufwand selbst herstellen
    Androgynie
    (englisch: androgyne) Androgyn ist jemand, bei dem am Äusseren nicht eindeutig das Geschlecht erkennbar ist. Diese optischen Wirrungen sind von der Person meist bewusst gewollt und werden durch Kleidung, Haarschnitt, Make-Up usw betont. Das Verlassen der klassischen Rollenbilder hat aber nichts mit Transsexualität zu tun. Im Gegensatz zum Transsexuellen fühlt sich ein androgyner Mann immer als Mann, eine androgyne Frau immer als Frau. Viele Popstars spielen in der Öffentlichkeit mit ihrem androgynen Aussehen.

    Arztspiele
    alle Formen von Untersuchungen sind möglich, vom einfachen Abtasten des Körpers, bis hin zum Untersuchen von Körperöffnungen mit Hilfe medizinischer Instrumente. Viele Männer verspüren den Wunsch einmal Frauenarzt spielen zu dürfen und in dieser Funktion die Vagina eingehend zu untersuchen. Vorsicht ist bei der Benutzung von irgendwelchen Gegenständen und Instrumenten geboten. Die unsachgemässe Handhabung kann zu schwersten inneren Verletzungen führen. Solche Spiele sind typisch im Bereich Weisses Studio. (siehe "Weisses Studio", "Doktorspiele", "Klistierspiele", "Kliniksex")

    Atemkontrolle
    (englisch:Breath Control; auch Würgespiele) dem unterworfenen Partner wird die Luftzufuhr eingeschränkt. Dabei ist natürlich äusserste Vorsicht geboten, denn sehr schnell kann es dabei zum Ersticken kommen. Ich selbst bin der Meinung, dass solche atemkontrollierenden und -reduzierenden Spiele zu gefährlich sind. Sauerstoffmangel ist ein Umstand der hohe Risiken birgt, es geht noch nicht mal um Ersticken, das beginnt schon viel früher. Auditeure
    Hörlüsterne; im Gegensatz zu den Voyeuren, die Spass am Zuschauen erotischer Momente haben, ist der Auditeur auf akustische Äusserungen aus; diese Befriedigung kann er zB beim Telefonsex erfahren.

    Auffangen
    Das Nachspiel einer BDSM-Session, in dem der Sub und der Top diese nun wieder gleichberechtigt (!) ausklingen lassen und wieder zu sich finden. Man spricht miteinander, sucht die körperliche Nähe und gleitet wieder in die Realtität. Das Auffangen ist elementarer Bestandteil einer BDSM-Session!

    Auspeitschen
    bei einigen SM-Spielarten werden die Sklaven durch Auspeitschen bestraft. Zum Peitschen werden die verschiedensten Materialien und Gegenstände verwendet. Natürlich kann das Auspeitschen mit normalen Pferdepeitschen (englisch: whip) erfolgen, aber auch Seile und Klatschen kommen zum Einsatz. Die Kunst besteht dabei darin dem anderen zwar Schmerzen aber keine sichtbaren Narben zuzufügen. Ungeübte sollten sehr vorsichtig und behutsam vorgehen, da es sonst schnell zu Verletzungen kommen kann.

    Auto-Masochismus
    sich selbst Schmerzen zufügen

    Babysex (auch Windelsex)
    Spiele, in denen sich der Sexualpartner ins Kindesalter zurückversetzt fühlt und sich vorstellt von Vater/Mutter verwöhnt zu werden. Häufig werden Windeln getragen oder es wird an der Brust gesäugt. Den kindlichen Partner nennt man dabei adult baby (englisch für "erwachsener Säugling"). Babyspiele sind kein Sex mit Minderjährigen oder sogar Säuglingen.
    Unzucht mit Minderjährigen ist eine schwere Straftat und wird durch das Gesetz bestraft.
     
    Bastonade
    Schläge auf die Füsse / Bezeichnung für einen Schlagstock

    BDSM
    Eine Buchstabenkombination für drei Bereiche. (BD)SM = BD Bondage / discipline B(DS)M = DS Dominantion / submission BD(SM) = SM sadismus / masochismus.
    Birching
    Züchtigung mit Birkenzweigen, die auch bei intensivem Einsatz nur vergleichsweise harmlose Verletzungen bewirken und daher ab dem Hals abwärts überall angewendet werden können
    Bisexualität
    D ie Neigung zu beiden Geschlechtern. Menschen die gerne mit beiden Geschlechtern sexuelle Kontakte und Beziehungen haben. Verschiedenen wissenschaftlichen Berichte zurfolge ist die bisexuelle Neigung in allen Säugetieren (also auch Menschen!) vorhanden. Wie weit sie aber beim Menschen zu tragen kommt, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

    bizarr
    Absonderlich, ausgefallen und ungewöhnlich. zB Sex zwischen Mensch und Tier oder das Verzehren von Fäkalien

    Bloodsports
    Eine Spielart, bei der Blut eine zentrale Bedeutung hat; hauptsächlich in Verbindung mit den Spielarten Cutting, Piercing, Tackern, Nähen, Nadeln und bisweilen bei Auspeitschungen anzusiedeln; eine sehr riskante Spielart, die umfangreiche Vorkenntnisse und ein Maximum an medizinischer Hygiene verlangt! Bondage (englisch für Knechtschaft, Leibeigenschaft, Hörigkeit) bei SM-Spielen die Kunst einen Menschen mit Seilen, Ketten, Lederriemen, Handschellen und ähnlichen Werkzeugen zu fesseln und es ihm dadurch unmöglich zu machen, sich bestimmten Liebestechniken zu widersetzen. Auch diese Technik bedarf einer ausgiebigen Übung. Sehr schnell sind die Fesseln zu fest und es kann zu Einschnitten in der Haut bzw. zum Absterben bestimmter Körperpartien kommen.
    Ursprünglich von den Samurai als Kunst entwickelt.
    Bottom
    Im SM Bereich, die Person, die passive ist. Den aktiven Teil nennt man Top

    Branding
    mit einem heissen Eisen werden Narben in die Haut gebrannt. Neben den Schmerzen können so auch Muster, ähnlich einem Tattoo, auf der Haut erzeugt werden. Wenn man diese Form der "Verschönerung" seines Körpers anwenden möchte, sollte man sich an Tatoo-Studios wenden, da dort oft gute Bedingungen herrschen und das erfahrene Personal mit der nötigen Sorgfalt vorgehen wird

    Buttplug
    Analdildo oder -stöpsel; meist kegelförmig aus Latex oder Metall; wird in den Anus eingeführt; erzeugt bei Männern durch Druck auf die Prostata sexuelle Stimulationen
     
    Caning
    Schlagen mit einem Rohrstock

    Carotis-Sinus Reflex
    Regelmechanismus des Blutdrucks am Hals; Ursache von vielen Unfällen bis hin zu Todesfällen von Sadomasochisten bei Würgespielen; hauptsächlich bei Automasochismus, da hier bei Eintreten des Reflexes keine sofortige Hilfe erfolgen kann. Der Reflex wird von den Sensoren für den Blutdruck, die entlang der Halsschlagadern (Carotiden) verlaufen ausgelöst, die bei einem zu hohen Blutdruck eine Senkung dessen auslösen. Allerdings lässt sich dieser Reflex auch extern durch Druck, wie z.B. bei Atemkontrollspielen, hervorrufen; er bewirkt ein sofortiges Absenken des Blutdrucks mit unmittelbarer Ohnmacht. Der Körper muss dann sofort in die Waagerechte gebracht werden! Ist dies nicht möglich, droht nahezu unvermeidlich der Tod!

    CBT
    (englisch: Cock & Balls-Torture) Schwanz- und Hoden-Folter

    Cisvestismus
    (lateinisch: vestis = Kleid, Gewand) Verkleidungsdrang; nicht zu verwechseln mit Travestie oder Transvestiten. Damit gemeint ist jeder Verkleidungsdrang, der ausschliesslich der sexuellen Lust, bzw Erregung dient.

    Cocking
    besondere Form des Bondage. Dabei wird der Penis auf verschiedenste Weisen umschnürt.

    Coitus Intermammarius
    der Koitus zwischen den Brüsten einer Frau

    Covern
    Eine Vorsichtsmaßnahme bei Blind Dates, bei der eine vertrauensvolle Person im Hintergrund vorher abgesprochene Maßnahmen, wie z.B. Telefonanrufe zu einem bestimmten Zeitpunkt, trifft, um die Sicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf einschreiten zu können. Diese Vertrauensperson wird vorher über den Treffpunkt und den Namen des Treffpartners informiert. Gerade im BDSM-Bereich kann dies eine sehr wichtige Vorsichtmaßnahme sein und sollte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig angewandt werden!

    Crossdressing
    (englisch: cross = Kreuz, Mischung und dressing = ankleiden) das Tragen von Kleidungsstücken des anderen Geschlechts.

    Cutting
    Eine Spielart der Bloodsports, die aus dem Zufügen von Schnittwunden mit Messern, Skalpellen, etc. besteht. Es sind unbedingt die medizinischen und hygienischen Grundvoraussetzungen und Nachsorgevorschriften zu beachten!

    Darkroom
    (englisch: dark = dunkel und room = Raum) ein Zimmer, welches völlig verdunkelt ist; oft in Schwulen- oder Swingerclubs anzutreffen. Meist wissen die Beteiligten dann nicht mehr, mit wem sie gerade verkehren. In neuerem Gebrauch auch auf Fetish-Partys ein abgetrennter Raum mit diversen Einrichtungen zum Spielen.

    Deformation
    Verunstaltung des Körpers oder einzelner Körperteile (engl. Bodymodifikation), die um einer erotischen Anziehungskraft eines durch die jeweilige Kultur bedingten Schönheitsideals vorgenommen werden. (siehe auch "Bodymodifikation")

    Dehnungsspiele
    Erweiterung des Afters / der Vagina mit bestimmten Geräten. Dabei ist äusserste Vorsicht geboten, da es sonst zu sehr schweren inneren Verletzungen kommen kann. In einschlägigen Sexshops bzw im Versandhandel können die entsprechenden Gerätschaften bezogen werden. Auf keinen Fall darf man dazu Flaschen oder ähnliche Gegenstände verwenden, da diese sich (öfter als man es denken würde !!!) im Körper festsaugen können und dann vom Notarzt entfernt werden müssen.

    Demütigung
    Hauptsächlich auf die Psyche des Sklaven ausgerichtete Behandlungsmethode. Dabei wird der Sklave durch die Herrin verspottet, verhöhnt oder aber zu entwürdigenden Handlungen gezwungen. Eine wirkungsvolle Demütigung setzt voraus, dass die Herrin ihren Sklaven so gut kennt dass sie weiss, was ihm widerstrebt und ihn erniedrigt. Oft empfindet der Sklave "normale" Handlungen als demütigend, wenn sie unter Zwang und unter der absoluten Kontrolle der Herrin erfolgen.

    Deprivation (sensual)
    (englisch: Einschränkung, Hinderung, Entzug) Spiele bei denen man Sinneseindrücke des Partners einschränkt. ZB das Verbinden der Augen, Verstopfen der Ohren bzw der Nase durch Stöpsel. Soll die Sinneswahrnehmung schärfen bzw konzentrieren.

    Doktorspiele
    Ein Partner verkleidet sich als Arzt bzw. Ärztin und untersucht den "Patienten / die Patientin"; es kann zum Geschlechtsverkehr kommen; solche Spiele sind typisch im Bereich Weisses Studio. (siehe "Arztspiele", "Klistierspiele", "Kliniksex", "Weisses Studio")

    Domina
    Eine Frau die andere Menschen zu deren (und idealerweise auch eigenen) sexueller Befriedigung unterwirft. Aus dem Lateinischen stammendes Wort für Herrin oder Herrscherin. Die Masochisten, die beim Geschlechtsverkehr (oder anstelle des Geschlechtsverkehrs) gedemütigt, geschlagen oder gepeinigt werden wollen, träumen von einer solchen Herrin, die selbst sadistisch ist oder die die Sadistische spielt, also sexuelle Lust im Demütigen, Schlagen oder Peinigen einer anderen Person empfindet. Eine männliche Domina nennt man Dominus.

    Doppelfisten / Doppelfisting
    beide Hände werden: in die Vagina / in den Anus / bzw eine in die Vagina und eine in den Anus eingeführt. (siehe "Faustfick")

    Dressur
    SM-Methode zur Abrichtung des Sklaven nach dem Muster Zuckerbrot und Peitsche

    Dressurgerte
    Form einer Reitgerte, die lang und schlank zuläuft, und meist länger und dünner ist als als Springgerten. Dressurgerten haben eine Gesamtlänge von 120-160cm und wurden entwickelt, um Pferden durch ihr Fell hindurch Hilfen (Kommandos) geben zu können. Sie schlagen sehr präzise, da sie inzwischen üblicherweise aus Glas-oder Kohlefaserverstärkten Kunststoffen hergestellt werden und daher absolut gleichmässig sind. Sie sind extrem flexibel und können dadurch beträchtliche Energie transportieren, was Schläge mit ihnen sehr schmerzhaft werden lässt.
    Aufgrund ihrer präzisen Handhabbarkeit werden sie auch gerne für Kommandos (etwa an einen auf allen Vieren kriechenden Bottom) sowie für Schläge auf kleinflächige Körperteile (Fussohlen, Handflächen) verwendet.
    Bei ihrer Verwendung ist zu beachten, daß Schläge mit ihnen schmerzhafter sind als der Top sich das aufgrund ihrer Leichtigkeit vorstellen mag. Hinzu kommt noch, daß sie beim Aufprall häufig nur ein leises Ticken verursachen, was leicht dazu führt, daß ihre Wirkung unterschätzt wird.
    Auf empfindlichen Körperteilen können sie leicht Schäden verursachen.

    Dungeon
    Ein Kerker oder ein Verließ, welche speziell für BDSM-Praktiken eingerichtet wurden und über die entsprechende Aussattung verfügen.

    Elektrosex
    Es wird dringend empfohlen, nur Reizstromgeräte aus seriösen Erotikläden anzuwenden. Abzuraten ist ebenso dringend von Versuchen mit Autobatterien, Hausstrom, etc. Nur mit den Geräten aus dem Sexshop können Impulsstärke und –Frequenz reguliert werden und nur diese Geräte sind für den Gebrauch am oder im Menschen abgestimmt. Die meisten Impulsgeber haben zwei Ausgäng (teurere mehr). Daran können verschiedenste Toys angeschlossen werden, wie zB Hodenmanschetten, Dildos, Klammern, etc. Für Leute mit Herzproblemen oder Träger von Herzschrittmachern ist diese Form der Lust lebensgefährlich. Also Finger weg davon! Stromspiele sollten niemals an Unvorbereiteten ausgeführt werden. Ausserdem wird geraten, dass Anfänger auf jeden Fall Elektroden nur unterhalb der Gürtellinie anbringen. Erst mit einiger Erfahrung dürfen bei stabiler Gesundheit auch die Nippel miteinbezogen werden. Wenn alle Vorsichtsmassnahmen berücksichtig werden kann das Spiel mit dem Strom äusserst reizvoll und enorm luststeigernd wirken.

    Englisch
    Synonym in Kontaktanzeigen und Chats für Erziehungsspiele aller Art EPE (Erotic Power Exchange)
    Permanente Machtübergabe des Bottom an den Top in einer D/S-Beziehung, so dass der Top jederzeit den Bottom und sein Sexualleben kontrollieren und bestimmen kann.

    Erotomanie
    Zwanghafte Beschäftigung mit Liebe, Erotik und Sexualität, so dass für andere Gedanken kaum noch Raum bleibt

    Erziehung
    eine autoritäre Person, die meist mit Strafen erzieht. Man unterscheidet die strenge und die leichte Erziehung. Bei der leichten gibt es ab und zu einen Klaps. Die strenge Erziehung kann mit Einsperren, Aufhängen, Fesseln etc verbunden sein

    Facesitting
    Wie im Wort enthalten, setzt sich die Herrin dabei auf das Gesicht des Sklaven. Mit dieser Methode werden in der Regel drei Absichten verfolgt: Die Herrin lässt sich auf diese Weise von ihrem Sklaven lecken - die Herrin benutzt ihren Hintern, um damit die Atmung ihres Sklaven zu kontrollieren - die Herrin benutzt das Gesicht ihres Sklaven als Sitzkissen, wobei er absolut reglos zu verharren hat. Für diese hauptsächlich in den USA verbreitete Art der Unterwerfung gibt es auch speziell gefertigte Möbel, deren Sitzfläche das darunterliegende Gesicht des Sklaven frei lassen und es somit der Herrin ermöglichen, stundenlang und bequem auf/über dem Gesicht ihres Sklaven zu verweilen.

    Facials
    Ejakulation oder Golden Shower in das Gesicht

    Faustfick
    (engl. fistfuck oder fistfucking) Geschlechtsverkehr bei dem mehrere Finger, bis hin zur gesamten Hand, in das weibliche Geschlechtsorgan eingeführt werden. Diese ist zuvor; nach und nach gedehnt worden. Man sollte dabei sehr behutsam vorgehen und reichlich Gleitmittel verwenden. Einige praktizieren den Faustfick auch als (sehr gefährliche) Form des Analverkehrs und pressen die Faust in den After der Partnerin (bei Homosexuellen auch des Partners). Auch wenn dabei Gleitmittel verwendet werden, kommt es fast immer zu starken Verletzungen am After (Risse und Blutungen am Schliessmuskel).

    Femdom
    (Female Domination) Die englische Bezeichnung für weibliche Dominanz.

    Feminisierung
    Entwicklung weiblicher Körperformen beim Mann (zB Brustdrüsenwachstum) oder auch die Verweiblichung eines Mannes durch Kleidung, Schminke, Bewegungslehre, etc.

    Fetischismus
    Erregung durch einen bestimmten Gegenstand (z.B, spezielle Kleidung aus Gummi, Lack oder Leder, getragene Unterwäsche, Rohrstock, Peitsche, Ketten, Militärstiefel, Folterkammer-Gegenstände usw) Wird sehr oft bei Sado-Maso-Spielen verwendet. Fetischisten suchen ihren Sex-Spass und sind meistens harmlos. Den meisten geht es beim Sex eigentlich nur um die Verpackung. Sie soll möglichst raffiniert und originell sein, das fängt mit schwarzen Dessous, Strapsen, Korsetts und hochhackigen Schuhen an und geht bei den Fortgeschrittenen bis zum Ganzkörper-Outfits aus Gummi, Lack und Leder. Hinzu kommt oft prickelnde Rollenspiele zwischen Dominanz und Unterwerfung, wobei nur selten Peitschen zum Einsatz kommen und wenn dann eher spielerisch. Fetisch-Sex hat viele Anhänger gefunden und ist zu einem interessanten Thema geworden. Das beweisen auch zahlreiche TV-Berichte. Auch in Sexshops und dem Versandhandel findet man eine entsprechende reichhaltige Palette mit entsprechender Bekleidung, Fetisch-Videos, Taschenbücher, Bildbänden und Comics. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Fetischisten sich verstecken mussten, weil sie fast überall ausgegrenzt wurden.

    Fingerfick
    Bezeichnung für Geschlechtsverkehr mit einem oder mehreren Fingern in der Vagina bzw. im Anus (vergleiche "Faustfick")

    Fisting
    siehe unter Faustfick

    Flagellation
    englisch für Geisselung bzw. Peitschenschlag, also für das Auspeitschen eines Sexualpartners. Dabei ist es wichtig sehr behutsam vorzugehen, damit der Partner keine Verletzungen erleidet. (siehe auch "Spanking")

    Flogger
    Synonym für Riemenpeitsche
    Friktion
    (englisch: friction) lateinisch: fricare =Reibung. Siehe "Frotteur"!

    Frotteur
    Mensch, der sich durch Tuchfühlung oder Anpressung an eine fremde Person sexuell erregt. Der Frotteur schlägt gern und oft in Menschenmengen zu.

    Fussfetischismus
    Füsse sind das Zentrum des sexuellen Interesses für Fussfetischisten. Der Anblick nackter oder speziell bekleideter Frauenfüsse stimuliert diese Gruppe meist mehr als Busen, Po oder Genitalien. Ausserdem gehören die Füsse zu den hocherogenen Zonen des Menschen. Die Vielzahl von Nervenenden dort macht sie äusserst empfindlich für jede Art der Berührung. Weniger bekannt ist, dass sich die Rezeptoren für die Fussnerven im Gehirn in unmittelbarer Nachbarschaft zu denen der Genitalien befinden. Bei einer Reiz-Überladung (zB durch heftiges, langandauerndes Kitzeln) können die elektrischen Potentiale überspringen und unmittelbare sexuelle Erregung erzeugen. Füsse und Berührungen dort fallen jedoch in die gesellschaftliche Tabuzone. Gängige Vorurteile: Füsse sind schmutzig und stinken. Dieses trifft dann zu, wenn Füsse tabu sind und deshalb oft bei der Körperpflege vernachlässigt werden. In zahlreichen Kulturen gilt es als unhöflich, die Füsse dem Gesprächspartner zuzuwenden (daher das Sitzen mit untergeschlagenen Beinen in Asien und Arabien). Ausdrucksformen: Fusskuss als Zeichen der absoluten Unterwerfung / Füsse und Zehen lecken / kitzeln / Zertreten (englisch: Crushing = zerquetschen, zerdrücken, zerstören) von kleinen Objekten (Trauben, Insekten usw.) / herumtrampeln auf einer Person (englisch: trampling) / spezielle Fussbekleidung (zB Schuhe, hohe Absätze (High Heels), Sandalen, Turnschuhe, Nylons als Nahtstrümpfe oder Strumpfhosen).

    Fussfick
    Stimulationstechnik unter Zuhilfenahme der Füsse. Am Mann: die Partnerin (bei Homosexuellen auch der Partner) masturbiert den Penis zwischen den zusammengepressten Fusssohlen. An der Frau: der grosse Zeh wird in die Vagina eingeführt, während die kleinen Zehen die Kitzlerregion durch Zappeln stimulieren. Besonders beliebt bei Fussfetischisten. Man sollte vorher unbedingt die Fussnägel kurzschneiden um Verletzungen innerhalb der Vagina oder am Kitzler zu vermeiden.
    Sadismus und Masochismus wird vor allem in der Gesellschaft abgekürzt in Sadomasochismus. Die Namensgeber dafür sind Marquis de Sade, der den Grossteil seines Lebens in Gefängnissen und Anstalten verbrachte. Während dieser Zeit schrieb er mehrere Romane, die seine sexuellen Phantasien, die der Marquis auch real auslebte, spiegelten. (Er wurde verurteilt, weil er einer Dame Wachs in die offenen Wunden geträufelt hatte. Der Namensgeber des Masochismus ist der Österreicher Leopold von Sacher-Masoch. Man muss allerdings sagen, dass sich vor allem die Realitäten in der heutigen Zeit nicht mehr mit denen ihrer Namensgeber vereinbaren lässt. Hier einige Schlüsselworte, die mit BDSM zu tun haben, und über die man vielleicht schon mal gelesen hat.